Am Montag, 23. März 2026, von 19.30 bis 21.45 Uhr laden wir zu einem Filmabend über Dietrich Bonhoeffer im Mutterhaus der Franziskanerinnen Salzkotten, Paderborner Straße 7, ein.
Das Publikum entscheidet
Gezeigt wird entweder ein Spielfilm über Dietrich Bonhoeffer (Deutschland, Kanada, USA) aus dem Jahr 1999 mit einer Länge von 90 Minuten, empfohlen ab 14 Jahren, oder ein Dokumentarfilm über Dietrich Bonhoeffer aus dem Jahr 2003 mit ebenfalls 90 Minuten Länge, empfohlen ab 14 Jahren, aus den USA. Welche der beiden Produktionen gezeigt wird, entscheidet das Publikum vor Ort.
Der Spielfilm spielt kurz vor dem Zweiten Weltkrieg. Bonhoeffers Schwager Hans von Dohnanyi überzeugt ihn, als Kurier für die Widerstandsgruppe innerhalb der deutschen Spionageabwehr zu arbeiten. Bonhoeffer ringt dabei zwischen christlichen Idealen und praktischer Notwendigkeit. Als der Gestapo nach dem Scheitern des Attentats auf Hitler am 20. Juli 1944 geheime Dokumente der Abwehr in die Hände fallen, verstärken sich die Repressionen gegen Bonhoeffer.
Dokumentarfilm
Der Dokumentarfilm zeichnet das Leben des evangelischen Theologen und Pazifisten anhand von bekanntem und weniger bekanntem Archivmaterial sowie Interviews mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen und internationalen Expertinnen und Experten nach.
Im Anschluss an die Filmvorführung besteht Gelegenheit zum Austausch. Dabei geht es um Fragen wie: Ist Gewalt aus christlicher Sicht gerechtfertigt, um eine mörderische Diktatur zu beenden und viele Menschen vor Elend und Tod zu retten? Machen wir uns die Konsequenzen unseres Handelns bewusst und wie können wir sie aufrichtig ertragen? Wer gibt uns Mut und Rat in schwierigen Entscheidungen?
Der Film wird in der Reihe der Filmabende mit Austausch zum Thema „Vergängliches & Ewiges“ gezeigt. Der Eintritt ist frei, Spenden willkommen.

