Vorträge, Film- & Themenabende
Themenabend „Der Mann ohne Muttersprache“
28. September 2026 @ 19:30 – 21:00 Uhr – Vortrag & Lesung mit Prof. Rahman Jamal
Als Vordenker im Technologiefeld und als Mensch zwischen Kulturen verbindet Prof. Rahman Jamal, was oft getrennt erscheint: Innovation und Menschlichkeit, Wissen und Weisheit. Im Rahmen dieses Themenabends liest er aus seinem Buch „Der Mann ohne Muttersprache“ und eröffnet Perspektiven auf Fragen von Identität, Herkunft und Zugehörigkeit.
Die Veranstaltung lädt dazu ein, sich mit persönlichen und gesellschaftlichen Erfahrungen von Vielfalt, kultureller Prägung und Zusammenleben auseinanderzusetzen. Mit bewegenden Erzählungen und feinem Humor zeigt Prof. Jamal, wie Unterschiede nicht trennen müssen, sondern zur Stärke werden können. Im Vortrag und in der Lesung werden zentrale Themen des Buches aufgegriffen und in einen weiteren gesellschaftlichen Zusammenhang gestellt. Im anschließenden Austausch sind die Teilnehmenden eingeladen, eigene Erfahrungen zu reflektieren und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Ein inspirierender Abend, der Herz und Verstand anspricht und dazu ermutigt, das Verbindende zwischen Menschen neu wahrzunehmen.
Referent: Prof. Rahman Jamal, Ingenieur, Führungskraft in der High-Tech-Industrie, Autor
Gebühr: freier Eintritt, Spenden willkommen
Filmabende & Austausch zum Thema „Vergängliches & Ewiges“
2026 feiern wir den 800. Todestag des hl. Franziskus und fragen uns in dieser Filmreihe „Was bleibt von einem Menschen?“ Alle in den Filmen vorgestellten Persönlichkeiten hatten ihre Herausforderungen mit Gott und den Menschen.
30. November 2026 @ 19:30 – 21.45 Uhr – Spielfilm über das Leben der Hildegard von Bingen – Empf. ab 12 J., 1 Std. 46 Min., Margarethe von Trotta, D 2010
Schon als Kind empfängt Hildegard Visionen und wird im Alter von acht Jahren in ein Benediktinerkloster gebracht. Dort hält der strenge Abt das Zepter fest in der Hand und übergibt das Mädchen schließlich an ihre Mentorin Jutta von Sponheim. Sie fördert nicht nur die musikalische Begabung, sondern bringt ihr christliche Werte, Lesen, Schreiben und viel Wissen über die Heilkraft der Kräuter bei. Acht Jahre später wird sie Nonne und trifft auf den jungen Mönch Volmar, der sie drängt, ihre Visionen aufzuschreiben. – Für den Austausch: Wie können wir uns wie Hildegard mit unseren Gaben und Talenten trotz Widrigkeiten durchsetzen und den Menschen Gutes tun? Welche Rolle kann dabei der christliche Glaube spielen, um Kraft und Ausdauer zu gewinnen?
Getränke und Knabbersachen aus dem Eine-Welt-Laden Salzkotten können vor Ort erworben und verzehrt werden.
14. Dezember 2026 @ 19:30 – 21.45 Uhr – Dokumentarfilm über Elisabeth von Thüringen – Aus der Serie: Geschichte Mitteldeutschlands, Empf. ab 14 J., 44 Min., Dirk Otto, D 2002
Elisabeth kommt 1211 – vierjährig – als ungarische Königstochter an den Hof des Landgrafen in Thüringen. Die Liebe des Landgrafen Ludwig schützt sie auch vor den Intrigen am Hof. 1227 stirbt Ludwig bei einem Kreuzzug in Süditalien. Elisabeth entzieht sich der Heirat mit dem Kaiser Friedrich II., bricht mit der höfischen Welt und stellt sich in den Dienst der Armen. Im Alter von nur 24 Jahren stirbt Elisabeth. Sie wird bis heute als Heilige verehrt und lebt in den Sagen vom Rosenwunder und vom Sängerkrieg weiter. Die Dokumentation visualisiert in eindrücklichen Bildern das kurze, intensive Leben dieser außergewöhnlich facettenreichen Frau. – Für den Austausch: Wie können wir trotz äußerer Zwänge unser Leben mit seinen christlichen Werten gestalten? Wie können wir Widerstände überwinden und in veränderten Situationen unserem Lebensauftrag treu bleiben?
Getränke und Knabbersachen aus dem Eine-Welt-Laden Salzkotten können vor Ort erworben und verzehrt werden.
Leitung: Sr. M. Alexandra Völzke
Gebühr: freier Eintritt, Spenden willkommen
In Kooperation mit der „Katholischen Erwachsenen- und Familienbildung“ (kefb)

